Vater und Kind

 

„Die mitgebrachten Begabungen des Kindes zu bestaunen und sie vor dem Allerweltsansturm zu beschützen, setzt jemanden voraus, der staunen und schützen will.“ (Stephan Krawczyk)

 

Der Liedermacher und Buchautor, die Symbolfigur der Bürgerbewegung (vor 1989), lebt seit einem Jahrzehnt mit seinem Jungen (13) zusammen. Seine Geschichten erzählen von dieser Zeit. 

Unbefangen geht es bei Krawczyks zu. Selbst vor Schimpfwort-Turnieren machen die Beiden nicht halt, nicht vor der Frage, warum sie auf einmal Piraten sind, nicht vor dem Rätsel warum Fernsehen am Ende doch irgendwie doof macht. 

 

Krawczyks Lieder sind zärtlich, rühren an. „Bevor du dich selber lieben kannst, müssen dich andere lieben können.“ 

„Wenn also ein Stephan Krawczyk Liebeslieder macht, dann ist das kein Kitsch, dann singt da einer, was er lebt und lebt da einer, was er besingt.“ (OTZ)

 

„Vater und Kind"“ - eine Revue aus Ansichten des Vaters eines freundlichen Jungen. Krawczyk schafft es, sich in etwas hineinzuversetzen, das er schon lange vergessen haben dürfte. 

 

„Vater und Kind“, erdacht und vielfältig instrumentiert aus Freude am Werden zu Ehren des wahrgenommenen Augenblicks. 

Ein unterhaltsamer Erziehungsratgeber - authentisch und berührend. 

 

Programmdauer, Kosten nach Absprache.

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Lebensfreu.de

Berührende Lieder, spannende Geschichten, humorvolle Einsichten

 

Der Liedermacher und Schriftsteller entführt sein Publikum in eine Welt, in der König Narr regiert und Hagen den Schatz der Nibelungen in den Rhein wirft. "Denn Kapital muss im Fluss sein."

 

Stephan Krawczyk singt, liest und erzählt über die Freude an einem freien und sinnlichem Leben. Frühstück und Berufsverkehr sind für ihn genauso Themen wie Frühling und Geschlechtsverkehr.

 

Mit seinen Liedern, die an die Liebe erinnern wie die Schneeglöckchen an den Frühling, bringt er die Seelen zum Klingen, macht Mut und zaubert ein Lächeln in Herzen und Gesichter der Anwesenden. 

 

Programmdauer, Kosten nach Absprache.

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Von mir

Selbstgespräche mit Musik. 

 

Lang ist’s her, dass Stephan Krawczyk ein unbeschriebenes Blatt war. Nun ist er, das Symbol der Bürgerbewegung, vollends dort angekommen, wo sich ganz andere Fragen stellen. 

 

Auf der Insel ICH,

kenne ich nur mich,

ich fliege immer öfter hin,

weil ich dort wirklich einzig bin. 

 

Die Selbstgespräche mit Musik schenkt sich Stephan Krawczyk zum vierzigjährigen Bühnenjubiläum.

 

"Krawczyk ist keiner von den ewigen Rächern, die auch 28 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung noch immer die Dissidentenkeule ins Vergangene schleudern. Vielmehr ist er ein im Heute lebender singender Philosoph, humorvoller Denker, fulminanter Wortakrobat, schreibender Träumer und stets ein virtuoser Musiker."(OTZ)

 

Selbst vor der großen Politik macht er nicht halt.

 

Es will der Geist des Ganzen

die ganze Welt verwanzen.

Ich trage meine Wanze stets bei mir

und meine Seelenqualen

sind nicht auszumalen,

wenn ich meine Wanze mal verlier. 

 

Mitunter singt er ein ganz altes Lied, da kommen jene ins Schwärmen, die in den Achtzigern jung waren und es womöglich noch sind. 

 

„Von mir“, ein Abend voller Überraschungen und gutem Zeitvertreib. Nach Ansicht eines Werbetexters: „Frischzellen-Kur fürs Dasein“. 

 

Stephan Krawczyk - Stimme, Gitarren, Bandoneon, Maultrommel 

Programmdauer, Kosten nach Absprache.

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Eins uns alles                                                               

Lieder nach Texten von Christian Morgenstern

 

Krawczyks Gedichtvertonungen haben Tradition. Sein Programm "Alles in mir revoltiert" mit Liedern nach Texten von Berthold Brecht ist preisgekrönt. Gesungene Gedichte von Jorge Luis Borges, Franz Werfel, Daniil Charms, René Char, Ernst Toller und anderen gehören ebenso zu seinem Repertoire wie Lieder nach eigenen Texten.

 

Weil Krawczyk selbst Dichter ist, deshalb geraten ihm die Kompositionen von Gedichten anderer Dichter zu kraftvollen, natürlichen Gesängen: „Als ich Gedichte von Christian Morgenstern vertont habe, war ich beglückt davon, wie deutlich diese Verse für den Traum vom heilen Menschen sprechen.“

 

Programmdauer, Kosten nach Absprache.

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erdverbunden - luftvermählt

Lebenslieder und Geschichten über die Kunst, frei zu sein, Kinder und Martin Luther

 

Freiheit, Sprache und Musik: Diese drei Leidenschaften teilen der Reformator und der Liedermacher Stephan Krawczyk, dessen Lieder in der DDR zum Symbol des Widerstands wurden. 

Nicht nur die Musik, sondern auch die Sprachfähigkeit sind ihm seitdem ein Anliegen. Für ihn ist Sprache die Voraussetzung zur Reifung einer couragierten Persönlichkeit und für die demokratische Kultur. 

An den Glauben stellte Krawczyk bislang mehr Fragen, als er Antworten bekam. Das wandelte sich im letzten Jahrzehnt - was auch mit der Geburt seines Sohnes zu tun hat. 

Seitdem sind meine Sinne für das Spirituelle geweckt - sagt Krawczyk. Diesen Wandel enthält er dem Publikum nicht vor. Der gleichsam eigensinnige wie mutige Martin Luther imponiert ihm. Im Reformator, der die Welt veränderte, findet er einen Seelenbruder und Weggenossen.  Daraus sind Lieder und Ansichten entstanden, die den Sockelheiligen von einer höchst lebendigen Seite zeigen.

Stephan Krawczyk ist Preisträger des Preises der Luther-Städte „Das unerschrockene Wort“ 

 

Programmdauer, Kosten nach Absprache.

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Die reine Lesung           

(wahlweise aus zehn Büchern, vom Roman über Essay zum Kinderbuch und Kurzerzählungen, auf Wunsch auch Lyrisches)

 

aus "Das irdische Kind" 

"Ich spreche in aller Offenheit über das Bein Onkel Alfreds. Es ist das meistgewickelte Bein der Welt.

Wenn mich in meiner Kindheit überhaupt irgend etwa für längere Zeit zu Mitgefühl bewog, so war es dieses Bein. Onkel Alfred ist der einzige Mensch, von dem ich mit Sicherheit weiß, dass er wegen eines Beines nie geschlafen hat – ein redseliger Yogi im Labyrinth des Schmerzes. Er sagt ohne Fragezeichen: Wann kommst’n mal wieder zum Skat.

Onkel Alfreds Laster sind die rauschgefüllten Gläser. An Sonntagen zieht er dafür das Bein nach – durch die ganze Stadt bis Zum Wieden, dem einzig geöffneten Wallfahrtsort der Trinker. Nachts hinkt er zurück – den Kirchberg hinunter, die Brüderstraße entlang, wo die Leute aus den Häusern lehnen und mit den Köpfen wackeln, über die Brücke des großen Stromes Auma, der hundert Meter weiter in den großen Strom Weida mündet... 

Manchmal hat er es nicht bis ins Bett geschafft. Wozu auch."

 

Programmdauer, Kosten nach Absprache.

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Eingesperrt sein und danach

 

Jahre im Stasi-Gefängnis, ab geht's in den Westen. Grau gegen grell. Das Herz kommt langsam hinterher, die Seele noch langsamer, nach Jahren immer noch keine innere Ruhe, Erinnerungen drängen sich in den Vordergrund, belasten den Alltag, fahren schmerzhaft in die Knochen. Mühsame Suche nach Worten, nach Ausdruck für die empfundene Schmach. Nach Jahren sind Texte da, die es sagen, nicht intellektuell, nicht analytisch, sondern herzbewegt und einleuchtend.

 

"Eingesperrt sein und danach", Erzählungen und Lieder nach Texten von Gerhard Bause und Stephan Krawczyk.

 

Programmdauer, Kosten nach Absprache

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Mein bester Freund wohnt auf der anderen Seite       

Schulprogramm zur jüngeren deutschen Geschichte

 

Stephan Krawczyk liest aus seiner Erzählung „Mein bester Freund wohnt auf der anderen Seite", singt einige seiner bekannten und weni- ger bekannten Lieder und kommt mit den Jugendlichen ins Gespräch, denn viele Fragen von damals müssen auch heute immer wieder neu beantwortet werden.

"Mein bester Freund wohnt auf der anderen Seite" ist die Geschichte von Simon und Ronald, zwei Siebzehnjährigen, die sich auf der Platt- form des Berliner Fernsehturms während eines Klassenausflugs ken- nenlernen und über das Interesse an derselben Musik anfreunden.

Simon wohnt in West-, Ronald in Ostberlin. Ronalds Vater ist Genosse und Mitarbeiter des Magistrats von Berlin, Hauptstadt der DDR, Simons Vater ist Handwerker in Berlin-Kreuzberg. Wegen seines Vaters darf Ronald keine Westkontakte haben.

Trotzdem schreibt er Briefe an Simon, trifft sich heimlich mit ihm in Ost- Berlin. Es hat Konsequenzen für beide.

„Erst jetzt empfand ich die Stadt als geteilt - weil ich einen Freund auf der anderen Seite hatte. Vorher wusste ich nur, dass es so ist." (Simon) „Die wollen von mir, dass ich dich aushorche." (Ronald) 

 

Programmdauer 90 Min., Kosten nach Absprache.

 

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Mensch Nazi                                                                     

Schulprogramm  zu Ursachen des Rechtsextremismus 

 

Sind Neo-Nazis Monster oder Menschen? Welche Pfade führen in den Sumpf der rechten Szene? Und was muss auf den Wegweisern stehen, die aus dem Dickicht dumpfen Deutschtums, tragischer Heldenträume und Versagerängsten wieder herausführen? 

 

Während zweier Schulstunden (neunzig Minuten) sucht Krawczyk gemeinsam mit den Schülern der 9. bis 12. Klassen am Beispiel des Protagonisten seines Buches „Mensch Nazi“ nach Antworten auf diese Fragen. 

 

Programmdauer 90 Min., Kosten nach Absprache

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Werde nicht verbissen                                                   

Schulprogramm zur Lebenskunde

 

"Stellen wir uns den betenden Menschen egal welcher Religion vor: Die Augen blicken in unbestimmte Ferne oder sind geschlossen, ernster, konzentrierter Gesichtsausdruck, Worte erklingen im Innern, Lippen sprechen auswendig gelernte Sätze, Kniefälle, Verneigungen, demütige Hände, gebeugte Rücken. Wir sind beim Beten davon überzeugt: Es gibt etwas Höheres, etwas Wichtigeres und Größeres als uns selbst, etwas, das unser Schicksal günstig beeinflussen kann, dem wir näher stehen, wenn wir beten. 

Aber warum eigentlich wollen wir einem Gott näher stehen? Weil wir glauben, je näher wir ihm stehen, desto größer ist die Chance, dass er uns sieht, uns Beachtung schenkt, uns wahrnimmt, unser Bitten erhört, das Schwierige einfach, das Schlechte gut, das Traurige glücklich zu machen. Wenn wir schon glauben, muss es schließlich einen Sinn haben, sonst könnten wir es auch lassen. 

Doch wenn sich dieser Sinn nicht erfüllt? Könnten jene, die glauben, dann wirklich damit aufhören zu glauben? Oder säße ihnen der Glaube so tief in den Knochen, dass sie darüber, ob sie glauben oder nicht, gar nicht frei entscheiden können? Sind sie dann Gefangene ihres eigenen Glaubens, also ihrer selbst? Der Glaube findet ja nirgendwo anders statt als im eigenen Kopf. Aber wie ist er dorthin gekommen?"  

 

Programmdauer 90 Min., Kosten nach Absprache

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Das All ist unser Liebesnest

Liebeslieder, Liebesgeschichten

 

 

"Wenn wir schlafwarm Löffel liegen,

kann ein Nackenkuss genügen, 

um die Lust am prallen Leben

in den rechten Stand zu heben,

unser beckenfrohes Schwingen

lässt die Vöglein lauter singen.

Was versüßt den Tag so sehr

wie Frühling und Geschlechtsverkehr".

 

Programmdauer, Kosten nach Absprache.